Die historische Fechtkunst der Deutschen Schule als sportliche Alternative
Mittelalterlicher Schwertkampf als Sport in unserer modernen Zeit?
Einer Zeit in der sich viele Menschen von Samuraischwertern und asiatischen Kampfsportarten in den Bann schlagen lassen? Warum nicht??!!
Wenn bereits fremde Kulturen eine solche Faszination ausstrahlen, welche Anziehungskraft muss dann die Wiederentdeckung eigener,
von der rasanten Entwicklung Europas verschütteter Traditionen haben?
Kendo, Jiu-Jutsu, Taekwon-Do, alle haben eines gemein: sie verbinden einen hoch entwickelten Kampfsport mit Meditation und der Schulung des Geistes.
Es ist eine Entrückung vom stressigen Alltag, eine Erholung in der Konzentration auf eine einzige Sache.
Doch wofür Asien so bekannt ist, das wurde bei uns schon fast vergessen.
Der Fortschritt der Technologien und Waffentechnik im kriegsgeplagten Europa brachte beizeiten die Feuerwaffen hervor.
Eine Entwicklung, die Japan erst Mitte des 19.Jahrhunderts ereilte – mit dem Ende der selbst erteilten Isolation.
Hoch entwickelte Kampfkünste nicht nur in Asien
Dabei stand die europäische Kampfkultur der asiatischen in nichts nach.
Auch hier gab es findige Schwertmeister, tausendlagig gefalteten Stahl bereits ab dem 5.Jahrhundert und fintenreiche Kämpfer.
Selbst die berühmten Shaolin hatten ihr Gegenstück in kämpfenden europäischen Mönchen,
die sich in der Zeit der ersten Kreuzzüge alsbald in Orden mit ausgeprägt kriegerischem Charakter sogar gegen die Mutterkirche verselbständigten.
Und so kennt auch die mittelalterliche Fechtkunst Europas Übungen, die mit dem meditativen Schattenboxen oder Tai-chi vergleichbar sind.
Alte Schriften zeugen noch heute von hoch entwickelten Techniken,
geben sogar gesundheitsbetonte Ernährungstips und bilden zusammen mit modernen sportmotorischen Erkenntnissen die Grundlage für die heutige Rekonstruktion.
Rückbesinnung und Einklang von Körper & Geist
Der Wiederbelebung dieser großen Tradition und ihrer Nutzbarmachung in einer packenden Sportart haben wir uns von Pax et Codex verschrieben.
Eine belebende Alternative schaffen zum Cyberleben in Computerwelten und der allgegenwärtigen Ereignisflut aus allen Medien.
Ruhezonen finden in einer rastlosen ungesunden Welt, den Blick schärfen und eigene Werte finden,
die Faszination alteuropäischer Hochkultur entdecken und nicht zuletzt die eigenen Wurzeln spüren:
Das und mehr bietet der mittelalterliche Schwertkampf.
Wir leben in einer Zeit, in der selbst einfachste Bewegungsabläufe nicht mehr selbstverständlich sind.
Die Abhängigkeit von moderner Technik, verschleißende Arbeit, das Gift einer scheinbar bequemen Grundversorgung lassen Instinkte und Koordinationsfähigkeiten verkümmern,
der Geist wird taub angesichts einer unendlichen Flut von Themen, die sich nur allzu oft um Arbeitslosigkeit drehen, um Existenzangst,
aber auch Wohlstandsgebrechen, den Sonderangeboten in Märkten, ständig aufgepeitscht oder eingelullt von aufdoktrinierten banalen Unterhaltungsmedien.
Der Kampf mit einem Schwert als sportliche Alternative trainiert dagegen Körper und Geist, führt zu einer Rückbesinnung auf eigene Kraft und Leistungsfähigkeit.
Hier werden Reaktionsvermögen und Handfertigkeit gefördert, innere Ruhe, Selbstvertrauen und Präzision, aber auch Sensibilität für den Partner, welcher als Gleichgesinnter zu betrachten ist.
Ein Schwert zu führen ist mit vielen Alltagssituationen vergleichbar. Sind o.g. Eigenschaften doch auch in privaten wie dienstlichen Gesprächen,
sowie in allen Entscheidungssituationen von Nutzen. Das alles führt zurück zu einem intensiveren ErLeben, zur aktiven Gestaltung des Daseins und der Umgebung.